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Unterwegs im [OUTLAW]: Enduro-Champion Robert Scharl über das geniale WEINSBERG CUV
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Unterwegs im [OUTLAW]: Enduro-Champion Robert Scharl über das geniale WEINSBERG CUV

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Europäischer Superenduro Champion, Österreichischer Endurocup Champion oder European Cross Country Champion: Die Liste der Titel von Superenduro-Fahrer Robert Scharl ist beeindruckend lang. Dank WEINSBERG kommt nun noch ein Titel dazu: Er ist einer der ersten Motorsport-Profis, der den WEINSBERG CaraBus/CaraTour [OUTLAW] in der Praxis testen konnte – und damit ein wichtiges Mitglied im #teamWEINSBERG!

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Kurz vor dem Start der neuen Saison sprechen wir mit Robert über seinen Werdegang – und natürlich auch über seinen Eindruck vom CaraBus/CaraTour 630 MEG [OUTLAW], mit dem er nun seit mehreren Monaten zu Wettkämpfen, Trainingsläufen und Veranstaltungen reist.

WEINSBERG: Hallo Robert, verrate uns zum Anfang doch kurz was über Deine Person.

Ich bin Robert Scharl, 28 Jahre alt, und komme aus dem schönen Taufkirchen bei Erding. In Erding habe ich zuerst eine Lehre als Feinwerkmechaniker gemacht und dann, nach ein paar Jahren, eine Weiterbildung zum Maschinenbau-Meister. Wenn ich also nicht gerade auf meinem Bike oder im [OUTLAW] unterwegs bin, arbeite ich als Konstrukteur, derzeit bei einem mittelständischen Betrieb in Niederbayern.

WEINSBERG: Zum Arbeiten bleibt bei Deinem sportlichen Erfolg wahrscheinlich nicht mehr so viel Zeit. Wie bist Du denn zum Superenduro gekommen – auch auf welche Erfolge bist Du besonders stolz?

Angefangen habe ich mit Motocross, da war ich erst 6 Jahre alt. 2010 bin ich dann südbayerischer Meister der Klasse MX2 geworden. Und mit diesem Erfolg stellte sich für mich die Frage, wie es in meiner sportlichen Laufbahn weitergehen sollte.

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Ich entschied mich damals für den Cross Country Sport, da mich das Fahren auf Single Trails und technischen Sektionen schon immer begeisterte. Ab 2011 startete ich dann recht erfolgreich für ein paar Jahre in der ACC (Austrian Cross Country) Meisterschaft und wurde schließlich 2013 Österreichischer Junioren Meister und Europameister der Junioren im Cross Country. Das war mir dann aber immer noch nicht technisch genug – und so bin ich dann schließlich zum Superenduro gekommen. Das hat mir richtig Spaß gemacht und ich bin auf Anhieb super damit zurechtgekommen.

WEINSBERG: Was ist denn das Besondere am Superenduro?

Superenduro vereint die Technik vom Motocross mit der vom Trial Sport. Du brauchst Gefühl für die Maschine, Balance und natürlich auch Speed – das ist genau meins. Schon in meiner ersten Saison konnte ich mir den inoffiziellen deutschen Meistertitel holen.

Durch meinen Teamwechsel Ende 2018 bekam ich die Möglichkeit, die komplette Superenduro Europameisterschaft zu bestreiten. Diese erstreckte sich über 4 internationale Rennen, die in ganz Europa ausgetragen wurden. Beim Finallauf in Spanien konnte ich dann den begehrten Europameistertitel einfahren. Dieser Titel ist auch der bedeutendste Titel in meiner bisherigen Laufbahn.

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WEINSBERG: Bei Deiner Leidenschaft für den Motorsport bist Du doch bestimmt noch bei anderen Events an den Start gegangen?

Na klar, das ist ne richtig lange Liste. Zwischen den Jahren 2014 und 2019 bin ich viele nationale und internationale Hard Enduro- und klassische Enduro-Rennen gefahren. So z. B. die deutsche Hard Enduro Serie, wo ich 2019 Vizemeister werden konnte. Oder auch den Österreichischen Enduro Cup wo ich 2019 meine Klasse und das klassenübergreifende Championat gewinnen konnte.
Nicht zu vergessen das Redbull Hare Scramble oder auch Erzberg Rodeo genannt. Dort konnte ich mich als 19ter von über 2000 Startern für das Finale qualifizieren. Von den 500 Startern im Finale war ich in der Lage, am Ende nach 4 Stunden Kampf einen guten 41ten Platz zu holen.

WEINSBERG: Seit ein paar Monaten bist Du Mitglied im #teamWEINSBERG. Wie ist denn der Kontakt entstanden?

Ich habe, mehr oder weniger durch Zufall, WEINSBERG Produktmanager Stefan Kreuz kennengelernt – natürlich beim Motorradfahren. Beim Essen hab ich ihm dann erzählt, wie wir mit unserem selbst ausgebauten Transporter unterwegs sind, was Stefan natürlich sofort interessiert hat. Wir sind dann Kontakt geblieben und eines Tages hat mir Stefan von seiner Idee, dem CaraBus/CaraTour [OUTLAW] mir gasdichter Heckgarage und voller Campingausstattung, erzählt. Da war ich natürlich sofort Feuer und Flamme, weil mein selbst ausgebauter Transporter nur wenig Komfort und Platz bot. Ich durfte das Fahrzeug dann bei einem Rennen testen – und war absolut begeistert. Seither haben wir eine coole Kooperation entwickelt, für die ich mich auch nochmal sehr herzlich bei Stefan und WEINSBERG bedanken möchte!

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WEINSBERG: Du bist also [OUTLAW]-Fan der ersten Stunde. Was macht das Fahrzeug für dich so besonders?

Wie schon gesagt, war ich vorher immer mit einem provisorisch selbst ausgebauten Fiat Ducato unterwegs. Der war nicht wirklich komfortabel, aber immerhin habe ich alles untergebracht und bin von a nach b gekommen. Aber er hatte keine Standheizung, kein Wasser und auch keine Möglichkeit mich mal „warm“ zu duschen. Wohnlich war das Ganze auch nicht, da ich keine Sitzgelegenheit hatte und so alles nach draußen verlagern musste. Im Sommer ok – im Winter ne Katastrophe. (lacht)

Der [OUTLAW] ist da eine ganz andere Hausnummer. Auf einmal hab ich nicht nur Platz, sondern auch noch Komfort. Er ist sozusagen eine kleine fahrende Wohnung mit Werkstatt – und das ohne wochenlange Umbauten oder irgendwelche Improvisationen.

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Nach dem Rennen packe ich die dreckigen Sachen einfach hinten in die Heckgarage und habe vorne alle Annehmlichkeiten, von der warmen Dusche bis zur praktischen Küche. Und Benzin- oder Ölgeruch hab ich dank der abgedichteten Garage auch nicht mehr im Wohnraum – das ist besonders angenehm, vor allem wenn man mal länger unterwegs ist.

WEINSBERG: Wie sind denn Deine ersten Trips im [OUTLAW] gelaufen? Warst Du schon viel unterwegs?

Unser erster großer Trip mit dem OUTLAW ging nach Spanien, wo meine Freundin und ich Weihnachten und Sylvester verbracht haben. Im CUV konnten wir super flexibel reisen und immer dort stehen bleiben, wo es uns gerade am besten gefallen hat. Das war mal mitten in der City in Barcelona, mal an irgendeinem am Parkplatz oder natürlich auch direkt an der Motocross-Strecke. Da der [OUTLAW] doch recht kompakt ist, hatten wir nie Probleme, einen geeigneten Parkplatz zu finden. Das war echt genial!

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Aber unterwegs auf der Straße ist der [OUTLAW] super angenehm und übersichtlich. Selbst meine Freundin liebt es, ihn zu fahren. Die Sitze sind sehr bequem und gut gepolstert, da macht das Reisen auch auf langen Strecken Spaß!

WEINSBERG: Werfen wir einen Ausblick auf 2020: Was sind deine sportlichen Ziele  und wohin begleitet dich dein [OUTLAW]?

In der Saison 2020 steht für mich die Titelverteidigung beim Österreichischen Enduro Cup auf dem Plan. Des Weiteren bestreite ich erstmals die Österreichische Staatsmeisterschaft, hier liegt der Fokus klar darauf, die Meisterschaft zu gewinnen. Und nicht zu vergessen das Erzbergrodeo in Österreich, das zugleich auch das bekannteste ein Tages Hardenduro der Welt ist. Hier möchte ich gerne mein Ergebnis vom Vorjahr verbessern.

Mein OUTLAW und ich werden viel in Österreich und bei nationalen Rennen in Deutschland zu finden sein. In der Saisonvorbereitung sind wir aktuell viel in den Nachbarländern wie Tschechien, Ungarn und Italien unterwegs. Der OUTLAW macht uns das Reisen und Trainieren um so viel leichter.

WEINSBERG: Lieber Robert, vielen Dank für das Interview! Wir drücken Dir die Daumen, dass Du Deine Ziele erreichst und noch viele schöne Momente im [OUTLAW] erlebst!

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