Unterwegs im [OUTLAW]: So schlägt sich das CUV im Renn-Training

25. Juni 2020 – Aktuelles, Fahrzeuge – 4 Min. Lesezeit

Camping und Motorsport? Das passt zusammen – dachten sich auch die Macher hinter dem WEINSBERG CaraBus/CaraTour [OUTLAW]. Jetzt kommt die Bestätigung aus der Praxis. Dort sind unsere Freunde von Triple M seit ein paar Wochen mit einem [OUTLAW] auf Tour. Auf den schönsten Rennstrecken Europas bieten Stephan Mainusch und sein Team ein Race-Training für Hobby-Biker an.

Neben der Rennaction auf der Strecke zieht dabei der [OUTLAW] die Blicke der Motorsportfans auf sich. Als voll ausgestattetes CUV mit riesiger Heckgarage für bis zu zwei Motorräder ist er der perfekte Begleiter für Biker, die viel unterwegs sind. Was den [OUTLAW] auf der Tour sonst noch so beliebt macht, verrät uns Triple-M-Boss Stephan jetzt im CaraBlog-Interview.

WEINSBERG: Hallo Stephan, vielen Dank für das Interview! Bevor wir den Fokus auf den CaraBus/CaraTour [OUTLAW] legen, erzähl uns doch kurz etwas zu Triple M. Was bietet ihr an?

Stephan Mainusch: Wir sind echte Motorradfans und bieten – kurz gesagt – ein Rennstreckentraining für Hobby-Biker und Amateur-Racer an.

Das heißt, ihr holt die Motorradfahrer, die mal richtig Gas geben wollen, von der öffentlichen Straße und bringt sie auf ‘ne richtige Rennstrecke?

Ganz genau, so lässt sich das zusammenfassen. Viele Biker lieben das Adrenalin und die Geschwindigkeit, die selbst kleine Maschinen schon liefern. Aber das auf der Straße auszureizen ist nicht nur illegal, sondern auch lebensgefährlich. Deshalb bieten wir an, dass jeder der möchte, alleine oder mit Freunden, bei unseren Rennstreckentrainings in einem sicheren und legalen Rahmen und mit professioneller Anleitung ordentlich Gummi geben kann.

Dazu gehen wir in den Sommermonaten auf Tour durch Deutschland, Polen und Tschechien, zu den bekannten Rennstrecken. Die mieten wir für ein Wochenende, kümmern uns um die Verpflegung und natürlich um die Rennen selbst.

Wie läuft das ab? Kann ich mich einfach anmelden und dann gegen andere Teilnehmer Rennen fahren?

Fast. Anmelden kann sich jeder, der über eine geeignete Maschine und entsprechende Schutzbekleidung verfügt. Eine gültige Fahrerlaubnis ist nicht nötig und sofern das passende Bike fehlt, kann eine Yamaha R1 gemietet werden.  Bevor wir aber „echte“ Rennen fahren, wird erstmal in kleineren Gruppen geübt. Je nach Erfahrung und Entwicklung stufen wir die Teilnehmer in Anfängergruppen oder höher ein, sodass die Gruppen fair und motivierend bleiben. In Summe sind wir dann etwa 6 x 20 Minuten pro Tag aktiv auf der Strecke, der Rest ist Theorie, Austausch – und ein kühles Bierchen unter neuen Freunden.

Was bietet ihr um die Trainings herum noch an?

Wir sorgen natürlich für ein entsprechendes Rahmenprogramm. Dazu gehört nicht nur das Catering, sondern auch Mechaniker, Workshops, Physiotherapeuten, Fotografen und noch mehr. Wir wollen, dass jeder Teilnehmer voll auf seine Kosten kommt und hier viele Eindrücke mit nach Hause nimmt. Dazu gehört auch der [OUTLAW], der hier schon für jede Menge staunende Gesichter gesorgt hat.

Gute Überleitung: Wie seid ihr denn auf den [OUTLAW] aufmerksam geworden?

Als Veranstalter dieser Training und als Rennfans sind wir das ganze Jahr über viel in den Fahrerlagern an den Strecken unterwegs. Da siehst du natürlich jede Menge Wohnmobile, Camper und Wohnwagen. Bei einem befreundeten Fahrer ist uns dann ein Transporter aufgefallen, der ein bisschen anders war. Riesige Garage im Heck, aber sonst ein komplett autarkes Wohnmobil. Wir dachten erst, das wäre ein richtig gut gemachter Umbau, bis sich herausgestellt hat, dass es der WEINSBERG [OUTLAW] war – und zwar absolut serienmäßig. Das hat uns so begeistert, dass wir für die Tour auch unbedingt einen dabei haben wollten.

Schön zu sehen, wenn ein Konzept auch in der Praxis auf so viel Gegenliebe stößt.

Absolut. Man merkt, dass die Entwickler hinter dem [OUTLAW] selbst aus dem Motorsport kommen. Ganz viele Details sind richtig stark durchdacht, von der Beladung über die Sicherung bis hin zum gasdichten Abschluss der Garage zum Wohnbereich. Die Abgase bleiben in der Garage und stinken nicht den Wohnraum voll. Das ist super!

Wie nutzt ihr denn den [OUTLAW] auf der Tour?

Wir nutzen ihn tatsächlich so, wie er in der Praxis genutzt werden soll. Einer unserer Instruktoren für die Renntrainings reist mit dem [OUTLAW] und zwei Bikes von Event zu Event. Das heißt: Mehrere hundert Kilometer pro Woche, jedes Wochenende mehrfaches Be- und Entladen, Schlafen und Wohnen im [OUTLAW], alles, als wäre er wirklich damit im Urlaub. Und, was soll ich sagen, es klappt bestens. Und die Teilnehmer können den den [OUTLAW] auch auf Herz und Nieren testen.

Ihr stellt das Fahrzeug bei den Trainings aus?

Klar, den [OUTLAW] wollen die Leute sehen. Vielen ist das Fahrzeug bereits bekannt, da in Magazinen schon davon berichtet wurde. Aber dann mal persönlich zu testen, wie er sich im echten Leben schlägt, ist sehr spannend. Einladen, ausladen, probesitzen, alles ist möglich und wird sehr positiv von unseren Teilnehmern bewertet.

Was denkst du, macht den [OUTLAW] so attraktiv?

Das Fahrzeugkonzept ist in dieser Art neu. Früher waren solche Transporter oft Eigenbauten, mit eher wenig Komfort. Der [OUTLAW] ist dagegen ein durchdachtes Fahrzeug, bei dem ich mir viel Arbeit spare. Gerade für die vielen Hobbybiker heißt das, dass sie mehr Zeit auf dem Motorrad verbringen können. Das ist vielen eine solche Investition absolut wert. Und außerdem: Der [OUTLAW] ist zwar nicht ganz billig, aber preislich absolut unschlagbar in diesem Segment.

Das wird die Macher hinter dem [OUTLAW] sicher freuen zu hören. Wie geht es denn jetzt weiter auf eurer Tour?

Wegen der Corona-Pandemie haben sich natürlich viele unserer Termine stark verschoben. Wir sind also eigentlich erst am Anfang der Tour und hoffen, dass die nächsten Events stattfinden können. Aber: Biker sind sehr positive und optimistische Menschen, das wird schon alles gutgehen. Und falls doch ein Termin mal nicht stattfinden kann, haben wir mit dem [OUTLAW] ja das ideale Fahrzeug, um ein paar spontane Urlaubstage mit dem Motorrad einzuschieben.

Das klingt doch gut. Wir wünschen dir und deinem Termin eine erfolgreiche Tour und drücken die Daumen, dass alles klappt. Vielen Dank für das Interview!

–––
Für Bikes und mehr: Der CaraBus/CaraTour 630 MEG [OUTLAW] verbindet einen gasdichten Laderaum mit einem vollwertigen Wohnkonzept. Das macht ihn zum perfekten Begleiter für alle, die im Urlaub oder Alltag viel zu transportieren haben. Erfahre jetzt mehr unter: weinsberg.com/outlaw

Triple M ist ein Rennstreckenveranstalter aus Berlin, der Rennsport und Rennstreckenatmosphäre für Motorradfans zu fairen Preisen anbietet. Mehr Infos unter: www.triple-mmm.de