Der neue Mister CUV: Produktmanager Franz Schanzer im Interview

19. September 2021 – Aktuelles – 4 Min. Lesezeit

Wenn es um WEINSBERG CUV ging, ging es bisher auch immer um Produktmanager Stefan Kreuz. Der Vordenker der CUV widmet sich ab sofort neuen Aufgaben in der Knaus Tabbert AG. Sein Nachfolger: Franz Schanzer. Ein echtes WEINSBERG Eigengewächs – und ein echter CUV Enthusiast, wie sich im CaraBlog-Interview herausstellt.

WEINSBERG: Hallo Franz, schön Dich auf dem Caravan Salon zu treffen. Du hast vor kurzem das CUV Produktmanagement von Stefan Kreuz übernommen. Stell Dich doch unseren Leserinnen und Lesern kurz vor. Wer bist Du? Und was verbindet Dich mit der Marke WEINSBERG?

Franz Schanzer: Sehr gerne! Aber erstmal schicke ich liebe Grüße raus an Stefan. Ich freue mich, in seine Fußstapfen treten zu dürfen und wünsche ihm für seine neue Aufgabe schon jetzt ganz viel Erfolg.

Mein Name ist Franz Schanzer. Mit WEINSBERG bin ich seit über 20 Jahren verbunden, also meine komplette berufliche Laufbahn. Ich habe hier eine Ausbildung zum Tischler absolviert, das Handwerk von der Pike an gelernt. Nach meiner Ausbildung bin ich in die Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung gewechselt, wo ich an vielen spannenden Projekten und Innovationen mitwirken durfte.

Zuletzt war ich dann in der Projektleitung für die WEINSBERG CUV tätig und habe dort direkt mit Stefan an unseren sehr erfolgreichen Modellen gearbeitet. Das war eine tolle Zeit und die perfekte Basis für meine zukünftige Arbeit als Produktmanager. 

Was reizt Dich an Deiner neuen Aufgabe?

Mir gefällt natürlich, dass ich meine Erfahrung aus der Praxis direkt einbringen kann. Ich kenne jede kleine Schraube in unseren CUV und ich weiß, was konstruktiv möglich ist oder wo noch Potential verborgen sein könnte. Und gleichzeitig freue ich mich darauf, in Zukunft meine Ideen und Kreativität auch in den Bereichen Design und Markenentwicklung verwirklichen zu können. Das wird ein spannender Prozess!

Apropos Marke: Was macht die Marke WEINSBERG für Dich so besonders?

Ich finde bei WEINSBERG vor allem den Weg spannend, den die Marke in den letzten Jahren gegangen ist. Wir sind immer selbstbewusster geworden und haben gemerkt, dass nicht nur wir selbst sondern auch der Markt von unserem Konzept und unseren Ideen begeistert ist. Wir sprechen bewusst eine jüngere Zielgruppe an, für die Caravaning einfach sein soll und das Gefühl von Freiheit transportieren. Unsere Modelle sind deshalb solide, funktional und authentisch – ohne viel Schnickschnack. „Keep it simple“, würde ich sagen. Das ist für mich WEINSBERG.

Die CUV passen da ja perfekt ins Bild.

Ganz genau. Sie gehören zu WEINSBERG einfach dazu und ich bin sehr stolz, meinen Teil dazu beitragen zu dürfen. Ich finde, gerade das Einfache, das Simple ist es, was viele Menschen an unseren CUV schätzen. Du hast alles an Bord, Küche, Bad, Betten – und bist trotzdem noch kompakt und mobil unterwegs. Ich mag mir mal ne Innenstadt ansehen, mal einfach autark in der Landschaft stehen. Mit nem CUV kann ich beides und falle auch nicht auf den ersten Blick als Camper auf. Das sind schon starke Argumente, besonders für Neueinsteiger.

Stefan hatte ja viele zukunftsweisende und prägende Ideen für die CUV, wie etwa den [OUTLAW]. Mit welchen Trends und Entwicklungen beschäftigst Du Dich gerade?

Für mich ist momentan die Digitalisierung spannend und die Alltagstauglichkeit der CUV. Braucht man noch ne Sat-Anlage, oder ist ein SMART TV mittlerweile praktischer und zukunftssicherer? Wie schaffe ich es, im Urlaub maximalen Wohnraum zu haben und im Alltag eine große Transportfläche? Aber es gibt auch viele ganz allgemeine Themen, die ich für die Zukunft sehr interessant finde.

Was können denn WEINSBERG CUV-Fans in der Richtung von Dir erwarten?

Erstmal finde ich, dass Stefan schon richtig gute Ideen geliefert hat, auf denen ich aufbauen und mit denen ich weiterarbeiten möchte. Da kann und darf ich aber natürlich noch keine Details verraten. 

Grundsätzlich merke ich aber, dass sich viele gewohnte Strukturen langsam verändern. Zum Beispiel die Anzahl der Schlafplätze. Früher hatten die meisten Familien zwei Kinder – ich übrigens auch. Heute dagegen gibt es oft nur noch ein Kind. Auf dieser Basis könnten wir neue Grundrisse entwickeln, bei denen der multifunktionale Nutzen der CUV noch mehr in den Vordergrund rückt. Arbeiten, Alltag, Auszeit, Autarkie, das sind alles Begriffe, die ich mit dem CUV verbinde. Und gerade dieses Gefühl von Freiheit, von Natur, von Urlaub unter freiem Himmel lieben unsere Kundinnen und Kunden. Deshalb ist ja auch unser CUV Aufstelldach so beliebt, weil es ganz viel Freiheit bietet und gleichzeitig den Alltagsnutzen des Fahrzeugs nicht einschränkt.

Das klingt sehr spannend. Bist Du denn selbst auch ein Camper? Genießt Du dieses Freiheitsgefühl?

Absolut! Ich mache mehrmals im Jahr Kurztripps, übers lange Wochenende oder auch mal in den Ferien. Neben der Freiheit gefällt mir aber auch das Thema Sicherheit. Wenn ich mit der Familie auf dem Campingplatz bin, bin ich Teil einer Community. Man passt aufeinander auf, gibt sich Tipps, die Kinder finden schnell Anschluss und können spielen. Das ist schon eine echte Gemeinschaft, die man da erlebt. Und das gibt mir die Sicherheit, dass auch im Notfall jemand da ist – und wir trotzdem unsere eigenen vier Wände und unsere Privatsphäre haben.

Hast Du selbst noch Urlaubspläne für dieses Jahr? 

(lacht) Klar. Es gibt natürlich immer noch Einschränkungen wegen der Pandemie, deshalb bleiben wir in Deutschland und erkunden die schönsten Regionen. Gerade hab ich Prospekte von der Sächsischen Schweiz bestellt, das wäre ein perfekter Herbsttripp für meine Familie und mich.

Dann wünschen wir Dir schon mal viel Spaß auf dieser Reise. Vielen Dank für Deine Zeit und das schöne Interview. Wir sind schon gespannt, was uns in Sachen CUV noch so erwartet in nächster Zeit!

Ich bedanke mich auch. Bis bald!