Campen im Winter? Das sind 7 coole Tipps fürs Wintercamping!

20. Dezember 2019 – Aktuelles, Tipps & Tricks – 4 Min. Lesezeit

Im Winter campen? Mit unseren 7 Tipps für echte Wintercamper ist das gar kein Problem! Was Ihr braucht und worauf Ihr mit Eurem Reisemobil, CUV oder Caravan im Schnee achten müsst, verraten wir Euch hier!

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Ferienzeit ist Campingzeit! Aber auch im Winter? Na klar! Schnappt Euch Euer Reisemobil oder Euren Caravan und auf geht’s zum Wintercamping in den Schnee. Hier sind unsere 7 Tipps für maximalen Camping-Komfort in der kalten Jahreszeit:

1. Das passende Fahrzeug

Wenn Ihr Euch auf den Weg in die Berge oder an den verschneiten See macht, braucht Ihr ein passendes Fahrzeug. Jedes WEINSBERG Modell bietet Euch eine kräftige Heizung und eine hochwertige Isolierung, optional solltet Ihr unbedingt noch in einen beheizbaren Abwassertank investieren. Damit seid Ihr für einen Kurztrip gut ausgerüstet.

Wer länger oder regelmäßig im Winter verreisen will, wählt am besten ein Fahrzeug, das speziell für die kalte Jahreszeit optimiert ist. So bietet etwa der winterfeste CaraOne [ICE] eine besonders umfangreiche Isolierung und eine spezielle Belüftung, die für extra-warme Temperaturen im Innenraum sorgt. Auch unsere CUV sind mit optionaler Dieselheizung und Top-Isolierung für den Winter bestens geeignet.

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2. Das richtige Zubehör

Habt Ihr Euch für ein passendes Fahrzeug entschieden, geht es an die Ausstattung. Im Vergleich zu einem Sommerurlaub ist im Winter umfangreicheres Equipment notwendig, um sicher und warm an’s Ziel zu kommen. Winterreifen setzen wir an dieser einfach mal voraus!

Dieses Campingzubehör solltet Ihr unbedingt für einen Winterurlaub einpacken:

  • Schneeketten (nicht immer sind die Straßen geräumt)
  • Isoliermatten
  • Schneeschaufel und -besen (am besten zum Klappen)
  • Eiskratzer
  • Thermohauben (für’s Fahrerhaus)

Neben diesem Equipment gibt es noch zwei weitere Punkte, über die Ihr Euch Gedanken machen solltet: Ein gutes Vorzelt und die passenden Klamotten.

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Bei den Klamotten ist das Packen ja recht einfach. Am besten, Ihr nehmt viele warme Sachen mit, die sich bei Bedarf auch noch nach dem Zwiebelprinzip übereinander anziehen lassen. Zusätzlich empfehlen wir warme, wasserdichte Schuhe und natürlich dicke Mützen und Handschuhe.

Dazu passen dann noch Wärmflaschen, kleine Handwärmer oder – für alle, die es besonders warm mögen – eine kuschelige Heizdecke.

Ein wintertaugliches Vorzelt ist dagegen meist eine größere und aufwendigere Anschaffung. Sie lohnt sich aber trotzdem, vor allem für alle, die den Winterurlaub auch zum Sporteln nutzen wollen. Ein Vorzelt ist nämlich nicht nur eine zusätzliche Schicht an Isolierung für den Eingangsbereich, sondern auch eine effiziente Wärmeschleuse und ein idealer Stellplatz für nasse Schlitten, Skier oder Skischuhe.

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3. Die Gasvorräte checken

Die meisten WEINSBERG Caravans, CUV und Reisemobile laufen mit einer Gasheizung. Damit Ihr im Innenraum rund um die Uhr angenehme Temperaturen habt, solltet Ihr schon vor Reiseantritt die Gasvorräte checken und im Zweifelsfall eine zusätzliche Gasflasche mitnehmen. Pro 11-Liter-Flasche könnt Ihr etwa zwei bis fünf Tage heizen – je nach Außentemperatur und Fahrzeuggröße.

Solltet Ihr länger verreisen, empfiehlt es sich, eine Gaswaage oder einen Gas-Checker dabei zu haben. So könnt Ihr den Gasstand regelmäßig prüfen und müsst keine Angst vor einer kalten Nacht ohne Heizung haben. Noch praktischer ist der DuoControl CS von Truma. Der Gasdruckregler verfügt über eine Umschaltautomatik, die automatisch die Versorgung auf die zweite Gasflasche umstellt, wenn die erste Flasche leer wird. Unfreiwillige Spaziergänge zum Gastkasten in der Nacht gehören damit der Vergangenheit an!

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4. Die Wasserversorgung unterwegs

Wie bereits im ersten Punkt erwähnt, solltet Ihr darauf achten, dass der Abwassertank Eures Fahrzeuges gut isoliert und beheizt ist. Je nach Modell bietet WEINSBERG dieses Feature serienmäßig oder optional gegen einen geringen Aufpreis. Da es auch im Herbst oder Frühjahr mal Minusgrade geben kann, ist ein isolierter Abwassertank aber immer eine lohnende Investition.

Ein optionaler Frostwächter im Boiler oder Frischwassertank sorgt zusätzlich für Sicherheit. Sinkt die Umgebungstemperatur nahe den Gefrierpunkt, öffnet der Frostwächter ein Sicherheitsventil, um das Wasser ablaufen zu laufen. Das schützt vor geplatzten Leitungen und weiteren Defekten.

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5. Die Stromversorgung bei kalten Temperaturen

Etwas aufwendiger als im Sommer ist auch die Stromversorgung im Winter. Akkus, wie etwa die Bordbatterien im Reisemobil oder Caravan, können bei kalten Temperaturen nicht ihre volle Leistung und Kapazität liefern. Damit Ihr nicht mitten im Urlaub ohne Strom dasteht, solltet Ihr Euch immer einen Stellplatz suchen, der einen eigenen Stromanschluss zur Verfügung stellt.

So könnt Ihr den ohnehin schon recht hohen Stromverbrauch in der kalten Jahreszeit durch eine effiziente Versorgung gewährleisten. Apropos Versorgung: Um Gas zu sparen (für die Heizung!), stellt am besten Euren Kühlschrank auch auf den externen Stromanschluss um.

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6. Der perfekte Campingplatz

Den einen “perfekten” Campingplatz können wir hier natürlich nicht empfehlen, dazu sind die Geschmäcker viel zu verschieden. Ein paar sinnvolle Kriterien fallen uns aber ein, die Ihr bei der Wahl Eures Winter-Campingplatzes beachten solltet.

  • Zufahrtsmöglichkeiten: Je breiter und die größer die Straße zum Campingplatz, desto höher ist die Chance, dass sie auch geräumt und gestreut ist.
  • Kurze Wege: Sucht am besten einen Stellplatz in Nähe der Wasch- und Versorgungsräume. Wer läuft schon gerne bei Kälte zu den Sanitäranlagen?
  • Strom- und Wasser: Hier solltet Ihr darauf achten, dass die Grundversorgung mit Strom und Wasser auch im Winter gewährleistet ist
  • Gasflaschen: Im Idealfall bietet der Campingplatz einen Service zum Tausch der Gasflaschen – oder ein entsprechender Anbieter ist ganz in der Nähe.
  • Wellness und Aussicht: Eine Sauna mit Aussicht auf die verschneiten Berge? Gerade bei kalten Temperaturen wirkt eine tolle Aussicht und eine wärmende Sauna wahre Wohlfühl-Wunder.

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7. Die ideale Vorbereitung

Wer selten mit Schnee und Eis auf den Straßen in Berührung kommt, sollte sich vor der Fahrt in den Winterurlaub gut vorbereiten. Am besten, Ihr testet das Fahrverhalten Eures WEINSBERG vorab auf einem gut gesicherten Areal – oder absolviert ein Fahrsicherheitstraining bei einem der großen deutschen Anbieter. Je besser Ihr Euer Fahrzeug und die Straßenlage kennt, desto sicherer seid Ihr unterwegs. Das gilt ganz besonders im Winter und auf unbekannten, kurvigen Straßen in den Bergen.

Ansonsten gilt natürlich wie immer: Vorsichtig fahren und genug Zeit einplanen. Bei uns Campern ist ja ganz oft schon der Weg Teil des Ziels. Und das ist auch im Winter eine ganz wundervoll entschleunigende Urlaubserfahrung.

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