Traumroute: Das Salzburger Land #1

14. Juni 2016 – Reiseziele – 3 Min. Lesezeit

Kristallklares Wasser, blühende Almwiesen und ein einzigartiges Bergpanorama: Das Salzburger Land begeistert mit seiner schier unüberschaubaren Vielfalt.

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Mit unserem neuen WEINSBERG CaraLoft geht’s in die Berge!

 

Meine Frau, unsere beiden Kinder und ich haben uns deshalb in unseren neuen WEINSBERG CaraLoft gesetzt und uns die Sache aus der Campingperspektive angesehen. Was durften wir auf keinen Fall verpassen, welche Campingplätze haben uns überzeugt – und, bitte sehr, wo gabs die beste Almjause? Die Antwort findet Ihr hier: in unserer WEINSBERG‐Traumroute durch das Salzburger Land!

 

Tag eins: Welcome to Wolfgangsee

Sachen packen. Einsteigen. Losfahren. So einfach starten wir in unserem neuen CaraLoft in eine spannende Campingwoche Richtung Südosten. Unser Ziel: das Salzburger Land. Unsere Mission: möglichst nichts verpassen. Unmöglich? Ja! Aber das ist Scheitern auf höchstem Niveau.

Zügig schlängeln wir uns durch den Münchner Stadtverkehr und schaffen es noch vor den ersten Wochenendstaus auf die A8. Timing ist hier alles. Bist du jetzt zu spät dran, kann es sein, dass Du jeden Kilometer neben dem Wohnmobil herlaufen kannst. Rückwärts. Auf den Händen!

Weil wir so gut unterwegs sind, legen wir unseren ersten Stopp erst nach rund 150 Kilometern ein, an einem Rastplatz vor der Grenze zu Österreich. Etwas Wichtiges hätten wir dabei fast vergessen: österreichische Autobahnen sind mautpflichtig. Eine Zehntagesvignette für Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen kostet aktuell erschwingliche 8,80 Euro – gut, dass unser CaraLoft ein Leichtgewicht ist und wir auch vollbeladen unter dieser magischen Gewichtsgrenze bleiben. Außerdem erfreulich: Der Motor ist super effizient. Die Tanknadel hat sich noch kaum bewegt, den teuren Autobahndiesel können wir uns also sparen.

Weiter geht es auf die Stadtautobahn durch Salzburg und dann immer Richtung Osten. Zielstrebig weist uns das eingebaute Navi den Weg. Die Berge werden höher, die Weiden grüner und die Dörfer immer kleiner. Langsam sind wir mittendrin, in den Alpen.

Ach ja, wo wollen wir denn eigentlich hin? Weil das Salzburger Land so groß und vielseitig ist, ist uns die Auswahl unserer Campingplätze gar nicht so leicht gefallen. Kriterien: Gute Erreichbarkeit, schöne Umgebung und ein angemessenes Preis‐Leistungsverhältnis. Drei Wünsche auf einmal also – die unsere beiden Favoriten perfekt zu erfüllen versprechen.

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Unser Ziel: Der Wolfgangsee, hier vom Schafberg aus. (© Salzburg AG)

 

Unser Campingplatz für die erste Wochenhälfte liegt am schönen Wolfgangsee, zwischen steilen Bergen und Nahe der berühmten Mozartstadt Salzburg. Er hört auf den schönen Namen „Birkenstrand Wolfgangsee“ und lockt mit tollen Stränden, Stellplätzen direkt am See und einem herrlichen Blick auf die Berge.

Nach knapp dreistündiger Fahrt (wir sind irgendwo im Zentrum Münchens aufgebrochen, graue Betonwände um uns, grauer wolkenverhangener Himmel über uns) sind wir endlich da. Es ist kurz nach vier, der Himmel jetzt strahlend blau, und da vorne glitzert schon das klare Wasser des Wolfgangsees in der warmen Nachmittagssonne. Wir parken unseren CaraLoft auf dem gebuchten Premium‐Stellplatz direkt am Seeufer, schließen ihn in Windeseile an Wasser und Strom an (der serienmäßig-segensreichen Easy‐Travel‐Box sei tausendfach gedankt!) und schnappen uns unsere Badesachen. Zum ersten Mal in dieser Woche tauchen wir unsere Füße in das kühle, klare Wasser eines wundervollen Bergsees. Wenn ich jetzt daran denke, wie kompliziert „Ankommen“ mit unserem letzten Wohnmobil war…

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Blick über unseren Campingplatz direkt am Strand. (© SalzburgerLand)

 

Trinkwasserqualität soll er haben, der Wolfgangsee. Und tatsächlich: Einen saubereren See mit klarerem Wasser habe ich selten gesehen. Da vergisst man schnell, wie erfrischend so ein Bergsee im Frühsommer noch sein kann. Während wir uns also nur schnell abkühlen und im Schatten unserer integrierten Markise überlegen, was mir morgen machen könnten, toben sich die Kids im Wasser so richtig aus. Von hier aus haben wir sie immer gut im Blick und der flache Einstieg in den See ist fast wie ein Nichtschwimmerbecken im Freibad. Urlaubsherz, was willst du mehr?

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Perfekt für Kinder: Flacher Einstieg und Wasserrutsche. (© SalzburgerLand)

 

Später – inzwischen ist es dunkel geworden – lassen wir den Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen. Ruhig ist es hier. Die Kinder schlafen schon (oder sie lesen „heimlich“) und unsere netten Campingnachbarn sind auch schon nach drinnen gegangen. Vor unserem Wohnmobil, so scheint es, sitzen nur meine Frau und ich, über uns die hell leuchtenden Sterne und der Mond, der sich im ruhigen Wasser spiegelt. Noch ein paar Minuten Stille genießen, noch ein letzter Schluck Wein an dieser herrlich frischen Luft. Dann sind auch wir im Bett – und träumen von den Abenteuern, die in den nächsten Tagen noch auf uns warten.

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