Freiheit, CaraOne und Familie: Ramona & René vom abgefahren.blog im Interview

4. März 2021 – Aktuelles – 5 Min. Lesezeit

Ramona und René waren schon immer begeistert von Urlaub und Freiheit. Mit dem CaraOne haben die beiden nun das wahre Urlaubsglück gefunden – und lassen uns in ihrem Blog abgefahren.blog an ihren Reisen teilnehmen. Immer mit dabei: Ihre beiden Kinder, Hund Nito und jede Menge Leidenschaft für Camping, Natur und Reisen. Im CaraBlog erzählen uns Ramona und René, wie sie zum Camping gekommen sind, was den CaraOne so besonders macht und wie sie die Zeit während Corona erleben.

WEINSBERG: Hallo Ihr zwei, schön, Euch endlich kennenzulernen! Stellt Euch doch mal unseren Leserinnen und Lesern kurz vor: Was macht Ihr? Woher kommt Ihr? 

Ramona & René: Wir sind Ramona und René. Auf unserem Blog abgefahren.blog dokumentieren wir unsere Reisen. Mittlerweile sind wir zu fünft unterwegs – mit zwei Kindern und einem Hund.

Aktuell haben wir das große Glück, unser Berufsleben mit der Elternzeit verbinden zu können. So bleibt viel Zeit für die Arbeiten an unserem Camping-Blog und unserem Instagram-Account, wo wir unsere Follower immer wieder mit auf unsere Reisen nehmen. Wenn wir gerade mal nicht unterwegs sind, genießen wir die Zeit in unserem Haus mitten auf dem Land, am schönen Niederrhein. Hier steht übrigens auch unser Wohnwagen, genannt “Monty”, in den wir im Alltag immer mal wieder gerne reinschauen, um ein kleines bisschen “Urlaubsluft” zu schnuppern – gerade in diesen Zeiten.

Ansonsten sind wir leidenschaftliche Heimwerker und Hobbygärtner, bauen unser eigenes Gemüse an, lieben neue Herausforderungen, könnten den ganzen Tag draußen in der Natur verbringen. Ach ja, und seit nun fast drei Jahren sind wir auch begeisterte Camper.

Wie ist Eure Leidenschaft für’s Camping entstanden? Und was hat Euch auf die Idee gebracht, einen eigenen Blog ins Leben zu rufen?

Die Idee, einen Wohnwagen anzuschaffen, kam relativ spontan. Und genauso spontan und schnell haben wir auch direkt einen gekauft. Der CaraOne war dann Liebe auf den ersten Blick – deshalb haben wir nicht lange gefackelt und direkt Nägel mit Köpfen gemacht. Gut so, denn als Camper fühlen wir uns pudelwohl!

Vor dem CaraOne waren wir klassische All-Inclusive-Urlauber oder haben zwischendurch mal kleine Ferienhäuser gemietet. Schon damals haben wir auf möglichst viel Unabhängigkeit und Ruhe geachtet, was in einem Hotel mit so vielen Gästen aber nur selten möglich war. Und: Wir wollten die Freiheit haben, das jeweilige Reiseziel wirklich zu erkunden – und nicht den ganzen Tag in der Ferienanlage hocken. Camping ist für uns genau dieses absolute Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Darin haben wir uns sofort verliebt und wir wollten dieses Gefühl unbedingt teilen.

Unser Blog abgefahren.blog und auch das gleichnamige Instagram-Profil sind deswegen ebenfalls schnell entstanden. Besonders Ramona ist ein sehr kreativer Kopf, die immer wieder neue Aufgaben sucht. So sind die Arbeit und der Austausch auf beiden Plattformen mittlerweile feste Bestandteile unseres Lebens geworden.

Viele junge Familien entscheiden sich eher für ein Wohnmobil, Ihr hab einen Wohnwagen gekauft. Was hat die Entscheidung für Euch ausgemacht?

Es gibt zwei Aspekte, die in unserem Fall für einen Wohnwagen gesprochen haben. Zum einen spielt natürlich der Preis eine Rolle. Ein Wohnmobil ist in der Anschaffung und auch im Unterhalt deutlich teurer als ein Wohnwagen. Wichtiger als der Preis war aber der Wunsch, auf unseren Reisen möglichst flexibel und mobil zu sein. Das war das entscheidende Argument für einen Wohnwagen. Wir können ihn für den ganzen Urlaub am Stellplatz abstellen. Und für die Ausflüge und Unternehmungen steht uns dann das Auto zur Verfügung.

Sobald wir an unserem Platz angekommen sind, machen wir es uns gemütlich. Dazu gehört für uns auch die Einrichtung unseres Vorzelts oder das Aufstellen eines Sonnensegels. Das alles wäre nicht so einfach möglich, wenn man mit Wohnmobil reist und immer alles auf- oder abbauen muss, bevor man einen Ausflug machen kann.

Welchen WEINSBERG Wohnwagen habt Ihr und warum habt Ihr Euch für genau diesen Grundriss entschieden?

Wir haben uns Anfang 2020 für das damals aktuelle Modell CaraOne 500 FDK entschieden. Ganz einfach, weil der Grundriss perfekt zu uns als Familie mit zwei Kindern passt. Die insgesamt vier festen Schlafplätze, wovon zwei auf die Stockbetten im Heck entfallen, sind absolut ideal aufgeteilt.

Die Kinder haben ihren eigenen Bereich mit kuscheligen, großzügigen Schlafplätzen und wir haben im Bug unser französisches Bett mit anliegendem Bad und Waschbecken. So hat jeder sein eigenes Reich. Zwischen den beiden Schlafbereichen spielt sich das Leben ab. Hier wird gespielt, gemalt, gekocht und gemeinsam gegessen.

Neben der Raumaufteilung haben natürlich die Ausstattung und das Interieur eine wichtige Rolle gespielt. Die Holzoptik wirkt leicht und nicht so erschlagend und die einzelnen modernen Designelemente passen perfekt zu zu unserem Style.

Eurem Instagram-Profil kann man entnehmen, dass Ihr viel Wert auf ein schickes Interieur legt. Sieht es denn wirklich immer so durchgestylt aus in Eurem Wohnwagen – sogar nach 14 Tagen Urlaub?

Schön wär`s! Auch bei uns herrscht natürlich immer mal wieder Chaos im Wohnwagen. Wenn sich morgens vier Personen auf kleinstem Raum fertig machen müssen, dann wird es einfach mal etwas hektisch und unordentlich. Aber zum Glück ist das kein Dauerzustand. Sobald wir an unserem Urlaubsziel angekommen sind und alles aufgebaut ist, machen wir es uns auch im Wohnwagen gemütlich. Hier kommt dann auch die Deko ins Spiel. Unser Wohnwagen ist wie unser zweites Zuhause, also möchten wir es natürlich auch hier gemütlich und mit einer persönlichen Note versehen haben.

Mit Kindern und Hund ist das natürlich nicht immer ganz so einfach – aber gerade mit so vielen Personen und auf einem so begrenzten Raum ist Ordnung das A und O. Und wenn dann im Urlaub mal der Putzlappen oder der Besen geschwungen werden muss, dann machen wir das gerne, weil wir uns dann einfach wohl fühlen und unser mobiles Zuhause optimal genießen können.

Wie habt Ihr die letzten 12 Monate erlebt? War Reisen für Euch im Wohnwagen trotz Corona gut möglich?

Ein klares Jein! So wie die Bestimmungen sich im letzten Jahr immer wieder geändert haben, mussten wir auch unsere Reisepläne anpassen. Unsere großen Touren über Ostern und im Sommer sind leider ausgefallen. Eigentlich sollte es ans Meer und in die Berge gehen, aber beide Reisen waren zum jeweiligen Zeitpunkt nicht möglich. Auf der anderen Seite hatten wir das Glück, zwei wunderbare Kurzreisen in die Niederlande unternehmen zu können. Die Urlaube waren super entspannend und es tat uns unheimlich gut, aus unserem Alltag rauszukommen und das Thema Corona mal zu vergessen. Die Sanitäranlagen waren teilweise geschlossen, doch das war für uns kein Problem, schließlich haben wir im CaraOne ja alles an Bord, was wir für einen gelungenen Urlaub brauchen!

Wohin fahrt Ihr im CaraOne am liebsten? Und gibt’s schon Pläne für die nächsten Monate?

Bisher hat es uns meistens ans Meer verschlagen, aber in diesem Jahr stehen für uns die Berge ganz weit oben auf unserer „Must-See“-Liste. Wir hoffen einfach mal, dass sich die Lage im Sommer wieder etwas entspannt und wir unseren ausgefallenen Urlaub in Österreich nachholen können. Ansonsten verbringen wir immer gerne einige Wochenenden in den Niederlanden. Hier gibt es unzählige Minicampingplätze, die sich meist auf Bauernhöfen befinden und deshalb sehr idyllisch und ruhig gelegen sind. Wir lieben es, der Natur möglichst nah zu sein, weswegen wir auch noch nie einen großen Campingplatz mit unzähligen akkurat gestalteten Parzellen besucht haben.

Jetzt heißt es aber erstmal abwarten. Alles weitere werden wir planen, wenn es wieder etwas mehr Reisesicherheit gibt. Bestimmt bleiben wir auch längere Zeit einfach in Deutschland. Hier ist es ja auch richtig schön!

Das ist doch ein schönes Schlusswort! Vielen Dank für Eure Zeit und dafür, dass Ihr uns Euer Projekt und Eure Geschichte erzählt habt. Wir sind schon sehr gespannt, wo es Euch im CaraOne als nächstes hinzieht und welche Stories uns auf Eurem Blog noch erwarten.