Berge, Meer und Urlaub: Moderatorin Julia Scharf im CaraCore auf Sardinien

24. Juli 2022 – Fahrzeuge, Reiseziele – 5 Min. Lesezeit

Vom TV-Studio ans Mittelmeer: Sport-Moderatorin Julia Scharf reist im WEINSBERG CaraCore nach Sardinien und verrät uns im Interview, warum der geräumige Vollintegrierte das perfekte Fahrzeug für einen Familienurlaub ist. So fühlt sich Camping im großen Reisemobil auf der wunderschönen Insel an!

WEINSBERG: Hallo Julia, wir freuen uns, dass Du so kurz nach Deinem Urlaub Zeit für ein kleines Interview findest. Die meisten unserer Leserinnen und Leser kennen Dich bestimmt schon als Moderatorin der ARD Sportschau und anderen Sport-Events im Fernsehen – würdest Du Dich trotzdem kurz vorstellen?

Julia Scharf: Na klar, vielen Dank für die kurze Einleitung. Meine Name ist Julia Scharf, ich bin Sport-Moderatorin bei der ARD Sportschau oder bei Blickpunkt Sport im Bayerischen Fernsehen. Im Winter moderiere ich außerdem noch die Skirennen in der ARD.

Für die Sport-Veranstaltungen bin ich immer viel unterwegs, vor allem in den Bergen. Dort gefällt es mir auch privat am besten, weil ich eine absolute Outdoor-Sportlerin bin. Ich liebe das Wandern, das Mountainbiken – bin im Sommer aber auch gerne auf dem Wasser und mit meinem SUP unterwegs. Und im Winter findet man mich eigentlich immer auf Skiern, von Alpin über Langlauf bis zu Touren.

Das klingt, als hättest Du Dein Hobby zum Beruf gemacht. Ist denn Camping die ideale Urlaubsform, um das alles zu verbinden?

Ja, beidem kann ich nur zustimmen (lacht)! Vor ein paar Jahren haben wir Camping für uns entdeckt. Damals hatten wir einen Kleinbus mit Aufstelldach. Das war herrlich – aber mit unseren beiden Kindern dann auch schnell etwas eng. Deswegen waren wir im letzten Jahr mit dem großen L!VE I von KNAUS unterwegs, der uns sehr gut gefallen hat. Mit dem waren wir bereits auf Sardinien, das war toll. Und in diesem Jahr wurde es der WEINSBERG CaraCore, der mir optisch extrem gut gefällt. Den habt ihr super hinbekommen!

Schön zu hören, danke! Was hat Dir am CaraCore denn sonst noch gut gefallen?

Vor allem die Größe und das Platzangebot. Unser Modell war 7 Meter lang, davor hatte ich natürlich erstmal Respekt – aber wir hatten ja auch schon Erfahrung aus dem Vorjahr und ich muss sagen, der CaraCore fährt sich für diese Länge erstaunlich einfach und sicher. Dank der Panoramascheibe hat man immer eine tolle Übersicht, auch wenn es mal enger zugeht, wie auf der Fähre oder in Ortschaften.

Aber, wie gesagt, der Platz im Fahrzeug ist enorm und das war uns besonders wichtig. Mit 4 Leuten, die alle sportlich aktiv sind, hat man auch einiges an Gepäck und Geräten dabei. Vieles davon passt etwa in die riesige Heckgarage vom CaraCore – sogar unsere SUPs, auf die wir am Meer auf keinen Fall verzichten wollten.

Aber auch die Dinge des täglichen Bedarfs haben ihren Platz im Fahrzeug, egal ob Geschirr, Klamotten oder Campingmöbel. Das ist schon extrem gut organisiert!

Und dann ist da noch dieses tolle Gefühl, sich im Urlaub wie zu Hause zu fühlen, zum Beispiel beim Schlafen. Die Lattenroste und Matratzen haben eine hohen Standard und sind viel bequemer als so manche durchgelegenen Betten im Ferienhotel – und dank des Hubbetts im Bug hat man auch zu viert bequem Platz im Fahrzeug. Die Schlafbereiche lassen sich übrigens mit der schwenkbaren Badtür trennen, man hat also quasi zwei Zimmer und gleichzeitig richtig viel Platz im Bad. Das fand ich sehr clever! Insgesamt haben wir uns im CaraCore wie zu Hause gefühlt und konnten uns voll auf die Insel und unsere Ausflüge konzentrieren.

Eine gute Voraussetzung für einen gelungenen Urlaubstag! Apropos: Was macht Sardinien für Dich so besonders?

Ich glaube, wir haben uns letztes Jahr einfach ein bisschen verliebt in die Insel. Und weil man in knapp zwei Wochen längst nicht alles sehen kann, mussten wir einfach dieses Jahr wieder hin. Von München aus ist es auch gar nicht so weit bis zu den Fähren in Norditalien, das ist natürlich zusätzlich sehr komfortabel.

Auch in diesem Jahr waren wir wieder knapp zwei Wochen unterwegs, wieder vor allem im Norden. Wir müssen also definitiv noch ein drittes Mal hin, um uns den Süden anzusehen, fällt mir gerade auf. (lacht)

Für mich bietet die Insel einfach so viel Schönes. Natürlich die herrlichen Strände und Buchten zum Schwimmen und Schnorcheln. Uns gefallen aber auch die Berge und Wälder, durch die man an milderen Tagen wandern kann. Wenn man viel unterwegs sein will, viel Abwechslung erleben will, dann ist das genau die richtige Insel!

Hast Du ein paar Tipps für Camperinnen und Camper, die jetzt auch Lust bekommen haben auf Sardinien?

Natürlich! Der erste Tipp wäre, viel Zeit mitzubringen. Zwei Wochen sind wirklich knapp, wenn man alles sehen will. Alleine der Norden hat so viel zu bieten, vor allem für sportbegeisterte Familien. Wir konnten uns an den Stränden austoben, schwimmen, paddeln und planschen. Und an den weniger heißen Tagen waren wir beim Wandern, haben Buchten erkundet oder die Berge.

Man kann hier mit dem Bike, zu Fuß oder auf dem Surfbrett einfach unglaublich viel Spaß haben. Und wenn es doch mal zu heiß wird, dann findet man alle paar Kilometer schöne Strände oder Buchten mit kristallklarem Wasser zum Abkühlen. Dort gibt es eine unglaublich bunte Unterwasserwelt zu entdecken, die auch schon im Uferbereich begeistert. Kann man also auch sehr gut mit Kindern machen. Also unbedingt Schnorchel und Taucherbrille einpacken, sonst verpasst man was!

Diese Vielfalt und Schönheit hat uns wirklich begeistert und ich kann jedem empfehlen, das einfach in vollen Zügen auszukosten. Ein Wohnmobil wie der CaraCore ist dafür natürlich das beste Fahrzeug, weil man damit so flexibel ist.

Und der zweite Tipp ist, nicht zur Hochsaison anzureisen. Wir waren über Pfingsten hier und mussten keine Stellplätze reservieren, sondern konnten uns immer spontan für die schönsten Orte entscheiden. Es ist außerdem noch nicht so extrem heiß und voll wie im August, ideal also, wenn man viel unterwegs ist und sich viel bewegt im Urlaub.

Welche Orte und Campingplätze haben Dir besonders gut gefallen?

Wir haben unsere Reise in Palau begonnen, im Norden der Insel. Dort gibt es einen idyllischen Campingplatz mit Stellplätzen direkt am Wasser und einem gemütlichen Restaurant. Der Hafen von Palau ist nur einen Spaziergang entfernt. Vom Hafen starten kleinere Fähren und Boote, mit denen man das gesamte La Maddalena Archipel erkunden kann. Wunderschön!

Von Palau aus sind wir dann ein Stück nach Westen gefahren, nach Vignola Mare. Das ist einer der besten Spots für Windsurf-Fans auf ganz Sardinien – und der Sonnenuntergang ist eine Sensation. Den sollte man sich unbedingt ansehen! Ein toller Campingplatz ist auch in der Nähe, mit allem, was das Familienherz begehrt.

Zum Abschluss unserer Reise sind wir dann wieder Richtung Olbia gefahren, also in den Osten. Etwas nördlich von Olbia liegt der Campingplatz Isuledda auf einer wunderschönen Halbinsel. Das ist einer schönsten Plätze auf der ganzen Insel. Es gibt mehrere Strände, ein Restaurant, Wellness, Yoga, einen Bootsverleih und, und, und … Man kann direkt am Wasser stehen oder auf einer kleinen Erhöhung und hat einen tollen Blick auf die Bucht. Einfach herrlich!

Das klingt nach zwei wirklich schönen Urlaubswochen. Wann steht die Tour in den Süden an?

(Lacht). Jetzt stehen erstmal die Sommerferien an, da machen wir es uns zu Hause nett. Aber ja, wir wollen auf jeden Fall noch den Süden und Westen von Sardinien entdecken. Und wenn es danach doch noch mal woanders hingehen darf, stehen Skandinavien und Kroatien ganz weit oben auf unserer Liste. Auch das sollen ja perfekte Destinationen für einen Wohnmobil-Urlaub sein. Und darauf hab ich ehrlich gesagt jetzt schon wieder Lust!

Das nehme ich als schönes Schlusswort. Vielen Dank für das Interview und viel Spaß auf den nächsten Reisen im WEINSBERG!

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Julia Scharf ist Sportmoderatorin und moderiert unter anderem die ARD Sportschau. Ihre Begeisterung für Sport und Bewegung lebt die Journalistin auch im Urlaub aus. Auf Instagram nimmt sie ihre Fans mit auf Events, Reisen und hinter die Studiokulissen. Mehr unter @juliascharf_sport