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WEINSBERG auf der CMT: Unsere Produktmanager im Interview
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WEINSBERG auf der CMT: Unsere Produktmanager im Interview

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Florian Hopp und Stefan Kreuz – zwei Namen, die die WEINSBERG-Modellpalette in den letzten Jahren ganz entscheidend geprägt haben. Als Produktmanager sind die beiden das zentrale Element, wenn es darum geht, neue WEINSBERG-Modelle zu entwickeln. Und das mit großem Erfolg! Auf der CMT geben uns Florian und Stefan einen spannenden Einblick in das Erfolgsgeheimnis von WEINSBERG.

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WEINSBERG: “Produktmanager” – das klingt sehr komplex. Wie lässt sich euer Job denn kurz und knapp erklären?

Florian: Das klingt nicht nur komplex, das ist es auch. Im Grunde sind wir die zentrale Schnittstelle für alle, die sich im Unternehmen mit der Entwicklung von Modellen befassen. Wir sammeln Ideen, werten Input aus und stimmen unsere Vorschläge direkt mit der Geschäftsführung, der Konstruktion und dem Marketing ab.

Stefan: “Manager” klingt immer so nach Büro und Theorie. Wir sind aber tatsächlich sehr nah am Markt, sehr nah am Kunden. Wir nehmen Feedback auf und entwickeln so die Produkte weiter. Deswegen ist für uns eine Messe ja auch so wichtig – da haben wir direkten Kontakt zu den Menschen, die Tag für Tag mit unseren Fahrzeugen unterwegs sind.

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WEINSBERG: Ist Kundennähe Teil des Erfolgsgeheimnisses von WEINSBERG?

Stefan: Unser Ziel ist es immer, Fahrzeuge zu bauen, die zu unseren Kunden passen – sowohl was den Preis angeht, als auch die Leistung. Wir glauben, dass unsere Kunden ganz genau vergleichen, was sie wo für ihr Geld bekommen. Ein Reisemobil, ein CUV oder ein Wohnwagen ist ja eine langfristige Investition, und auch eine sehr individuelle. Deswegen versuchen wir, Fahrzeuge zu bauen, die sich durch eine enorm gute Praxistauglichkeit auszeichnen, und natürlich auch durch eine individuelle Ausstattung.

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Florian: Wir wollen nicht die billigsten Fahrzeuge auf dem Markt produzieren, sondern die mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei uns bekommen Kunden enorm viel Qualität zu einem fairen Preis, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Damit haben wir auch die Möglichkeit, die Marke mit Leben zu füllen. Bei WEINSBERG lassen sich tatsächlich Urlaubsträume erfüllen – und das für eine sehr breite Zielgruppe. Mit CUV, Reisemobilen und Caravans sind wir schließlich ein echter Vollsortimenter.

WEINSBERG: Wie wirkt sich euer persönlicher Einfluss auf die Modellpalette aus?

Florian: Wir sind beide sehr zielstrebig und durchsetzungsstark – und wir kommen aus der Praxis. Als ehemaliger Händler hatte Stefan jeden Tag direkten Kontakt zu Kunden. Diese Erfahrung kommt uns jetzt natürlich zugute. Ich selbst komme als Produktdesigner aus einer anderen Richtung, habe aber als Entwicklungsleiter für verschiedene Caravaningprojekte auch außerhalb von WEINBSERG jede Menge Erfahrung sammeln können. Diese unterschiedlichen Perspektiven ergänzen sich ausgezeichnet.

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Stefan: Wir versuchen mit praktischen Ideen und Innovationen auf die Nachfrage einzugehen. Mittlerweile trägt das gesamte WEINSBERG-Sortiment unsere Handschrift. Ich betreue unsere CUV und habe mit den MQH-Grundrissen gerade eine Modellvariante vorgestellt, die in diesem Segment etwas ganz besonderes ist. Insgesamt lege ich großen Wert auf praxistaugliche Lösungen – von den Ablagen bis zur Heckgarage.

Florian: Wir sind aber keine Einzelkämpfer. Jedes erfolgreiche Projekt ist das Ergebnis von gutem Teamwork. Wir sammeln und entwickeln Ideen und versuchen diese dann zielstrebig umzusetzen, auch wenn wir dabei weit über den Tellerrand hinausgucken müssen. So entstehen dann etwa Fahrzeuge wie der CaraOne EDITION [ICE], bei dem wir mit der Tandemachse und einem echten 365-Tage-Urlaubskonzept ein Ausrufezeichen im Preis-Leistungs-Segment auf den Markt gebracht haben. Mit Ledersofa, wohlgemerkt!

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WEINSBERG: Welche Ziele verfolgt ihr denn für die nahe Zukunft?

Florian: Im Grunde werden wir den Weg, den wir in den letzten Jahren eingeschlagen haben, logisch weitergehen. Das heißt volles Augenmerk auf Design und Funktionalität, auf praxistaugliche Lösungen, die auch noch gut aussehen. Daneben wird es natürlich ein paar spannende neue Entwicklungen im neuen Modelljahr geben, aber mehr darf ich jetzt noch nicht verraten.

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WEINSBERG: Bleiben wir noch einen Moment im Hier und Jetzt. Die CMT setzt zum Endspurt an. Wie ist euer Eindruck bisher?

Florian: Die CMT ist natürlich ein wichtiger Gradmesser für uns. Das aktuelle Modelljahr ist seit etwa einem halben Jahr auf dem Markt, das heißt, wir bekommen jetzt tatsächlich viel Feedback aus der Praxis. Auf dem Caravan Salon stehen die Neuheiten im Vordergrund, aber hier in Stuttgart haben wir auch mal Zeit, Erfahrungen zu sammeln, uns mit Kunden auszutauschen. Diese Gespräche und Erfahrungen sind für unsere Entwicklung sehr, sehr wichtig – und es ist natürlich auch schön, sich ein bisschen Zeit für den persönlichen Kontakt nehmen zu können.

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Stefan: Wir hatten sehr hohe Erwartungen im Vorfeld der Messe. Und wenn ich mir ansehe, wie viele Besucher am ersten Wochenende in den Hallen waren, sind die auch erfüllt worden. Was mich aber besonders freut, ist das positive Feedback der Besucher. Es ist schön zu sehen und zu hören, dass die eigenen Ideen bei den Kunden gut ankommen. Eine bessere Bestätigung kann ich mir gar nicht vorstellen.

WEINSBERG: Das sehen wir genau so. Vielen Dank für das Gespräch – wir sind schon gespannt, was ihr euch für die nächsten WEINSBERG-Modelle ausgedacht habt.

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