#ÜberallZuhause im CaraBus: Unser Roadtrip über die Alpen

14. August 2020 – Reiseziele – 3 Min. Lesezeit

Was für ein verrücktes Jahr! Als Reisefotograf bin ich, Alex, natürlich direkt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Fernreisen? Gestrichen! Zum Glück muss man aber gar nicht immer in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt bekanntlich so nahe. In unserem Fall sind das die Alpen. Und dank des CaraBus von WEINSBERG dürfen wir uns da für knapp zwei Wochen #ÜberallZuhause fühlen!


Es ist Anfang Juli, als wir das coole CUV, den CaraBus, direkt bei WEINSBERG in Jandelsbrunn abholen. Wie riesig das Werk ist! Kein Wunder, Camping ist momentan voll im Trend – und gerade jetzt die einzige sichere Urlaubsform.

Nach der Übergabe des Fahrzeugs machen wir uns direkt auf den Weg, es geht schnurgerade in den Süden. Über Österreich und Italien bis nach Slowenien. Einmal über den Alpenhauptkamm und wieder zurück.

Erste Station: Ein schöner Campingplatz im nahen Keutschach am See, wo wir die erste Nacht verbringen. Die Temperaturen sind angenehm mild, wir schlafen früh, denn wir wollen zeitig wieder starten.

Gesagt, getan. Pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir schon wieder on the road, genauer an der Ferlacher Autobrücke. Die liegt so schön im Licht, dass wir direkt die Drohne steigen lassen, um dieses herrliche Panorama einzufangen.

Dann noch ein kurzes Frühstück am Ferlacher See und weiter gehts nach Slowenien. Nach einigen Stunden fahrt kommen wir am Campingplatz in Bled an und nutzen die letzten Sonnenstrahlen für ein erfrischendes Bad im See. Dann machen wir es uns im CaraBus gemütlich, um den Abend entspannt ausklingen zu lassen.

Den nächsten Sonnenaufgang erleben wir am Aussichtspunkt des Lake Bled. Ein wunderschönes Gefühl, so früh am Morgen genau da zu sein, wo die Welt gerade am schönsten ist. Wir haben viel geplant für den Tag und machen uns direkt wieder auf den Weg. Kajakfahren, Wasserfälle und noch mehr spektakuläre Fotos stehen auf dem Programm.

Abends führt uns unsere Reiseroute dann nach bella Italia. Am Lago di Fusine verbringen wir die Nacht und starten am nächsten Morgen unsere Entdeckungstour. Die führt uns immer wieder über die Grenze nach Slowenien, hin zu noch mehr Wasserfällen, über kurvige Pässe und wacklige Hängebrücken.

An Tag 5 kommen wir dann in Piran an. Die wunderschöne Küstenstadt an der slowenischen Adria bietet nicht nur eine reiche Geschichte, sondern auch viel Kultur und einen herrlichen Strand. Den nutzen wir gleich mehrfach, um uns im türkisblauen Mittelmeer abzukühlen. Herrlich!

Nach diesem Küstenabenteuer verschlägt es uns im CaraBus wieder ins slowenische Hinterland. Sattgrüne Wälder, verwinkelte mittelalterliche Dörfer und pompöse Schlösser verwandeln unsere Fahrt nach Zuzemberk und Ljubljana in eine kleine europäische Zeitreise. Hier lässt uns dann langsam auch das Wetter im Stich. Aber, wie heißt es so schön, schlechtes Wetter gibt es nicht – nur schlechte Kleidung. Und im CaraBus haben wir genug Platz für richtig gute Kleidung für alle Wetterlagen. Eine Regenwanderung zum Steirischen Bodensee? Gar kein Problem. Wir sind ja flexibel und auf alles vorbereitet.

Mittlerweile haben wir es uns in Österreich sehr gemütlich gemacht. Wir wandern viel (und nicht nur bei Regen), fotografieren die herrliche Natur und freuen uns, dass wir diesen Urlaub so überhaupt erleben dürfen. Selbst Touri-Hotspots wie die Reiteralm oder die Loser Panoramastraße sind kaum besucht. Für uns Camper ist das ideal, weil wir uns die schönsten Schlaf- und Stellplätze aussuchen können. So flexibel müsste man immer sein im Urlaub!

Langsam aber sicher neigt sich unsere Reise aber auch schon wieder dem Ende zu. Den letzten und vorletzten Tag der Tour verbringen wir am österreichischen Wolfgangsee. Von dort unternehmen wir Ausflüge zum Mondsee, zur Drachenwand – und natürlich schwimmen wir im kristallklaren Wasser.

1.800 Kilometer haben wir in 11 Tagen auf den Tacho des CaraBus gefahren. So viel ist uns das gar nicht vorgekommen. Die vielen kleinen Etappen, die langen Pausen, das Einfach-mal-Drauflosfahren, das macht so einen Roadtrip extrem entspannt und abwechslungsreich. Und der CaraBus war dafür genau der richtige Begleiter. Kompakt, wendig – aber mit allem, was wir unterwegs gebraucht haben.

Kein Wunder also, dass uns der Abschied schwer fällt. Aber wir sind uns sicher, dass wir bald wieder mit einem CUV auf Tour gehen werden. Wo sonst fühlt man sich so frei und doch #ÜberallZuhause. Fernreisen müssen da erstmal noch ne Weile warten – Corona hin oder her.

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© Alle Fotos: Alex Schmidt. Alex alias @justschmodd ist Naturfotograf und Reisefan. Auf Instagram nimmt er Euch mit auf seine Touren durch die schönsten Destinationen der Welt. Mehr unter: instagram.com/justschmodd/