Neues Gesicht bei WEINSBERG: Marketingleiter Stephan Petschow im Messe-Interview

9. September 2022 – Aktuelles – 4 Min. Lesezeit

Coole Marke, cooler Typ: Kommunikationsexperte Stephan Petschow ist seit April als neuer Marketingchef bei Knaus Tabbert an Bord. Auf dem Caravan Salon verrät uns der leidenschaftliche Boogieboarder, was die Marke WEINSBERG für ihn so besonders macht – und wieso Urlaub im Wohnmobil so faszinierend einfach sein kann. Bühne frei für Stephan Petschow!

WEINSBERG: Hallo Stephan, schön dass Du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast. Wir haben es schon kurz angeteasert: Du bist bei WEINSBERG seit 01. April 2022 als neuer Leiter Marketing dabei. Was bringt einen echten Hamburger Jung ins beschauliche Niederbayern?

Das Dankeschön gebe ich direkt zurück, ich freu mich sehr über eurer Interesse an einem Interview. Und die Frage kann ich recht schnell beantworten: Eine hochspannende berufliche Herausforderung in einem Umfeld, das ich seit über 25 Jahren in verschiedensten Stationen und Positionen immer wieder neu entdecken darf. Der Weg war aber nicht ganz so weit: Meine Frau und ich leben schon lange in München. Der Hamburger Jung hat sich also bereits recht gut akklimatisiert. (lacht)

Lass uns mal etwas ins Detail gehen. Wie sieht Dein Background aus?

Gut, dann drehen wir die Uhr mal etwas zurück, so bis in die Mitte der 90er. Ich habe meine Ausbildung in der Kommunikationsbranche gemacht und bin dann schnell von der Theorie in die Praxis gegangen. Werbung fand ich wahnsinnig spannend, und so kam ich zunächst bei einer großen Agentur in Hamburg unter. Parallel dazu habe ich ein Abendstudium gemacht, um noch tiefer in die Materie einzusteigen. Über verschiedene namhafte Kunden bin ich dann in der Mobilitätsbranche angekommen und konnte dort viele spannende Projekte und Kampagnen verantworten. Und irgendwann kam dann noch Tourismus dazu.

Mobilität und Tourismus? Dann kommt ja jetzt bei WEINSBERG zusammen, was zusammengehört. Welche Erfahrungen aus Deinen bisherigen Tätigkeiten sind für Deinen neuen Job bei WEINSBERG besonders wichtig?

Ja, das ergänzt sich ziemlich gut, denke ich. Ich kenne eben beide Seiten, den Fahrzeugsektor und den Tourismus. Und beides spielt bei WEINSBERG eine große Rolle. Es geht immer ums mobile Erlebnis, um das Reisen, um “Deinen Urlaub”, wie es der Markenclaim so schön sagt.

Dazu kommt, dass ich viel Erfahrung mitbringe in allen Bereichen der Kommunikation. Print, digital, Bewegtbild und vieles mehr bis hin zu Realisierung und Internationalisierung.

Bleiben wir noch kurz beim Urlaub: Würdest Du Dich selbst als Camper beschreiben?

Im Grunde ja, aber anders als man das jetzt in der Caravaning-Branche denken würde. Ich bin sehr gerne mit dem Zelt unterwegs – und zwar ruhig größere Touren. Ich liebe die Natur, ich liebe es draußen zu sein und auch unter freiem Himmel zu schlafen. Da habe ich schon viele spannende Abenteuer erlebt, die beim konventionellen Reisen einfach nicht möglich gewesen wären. Zwei Wochen Cattle Drive in den USA zum Beispiel. Da gibts weit und breit keine Hotels. Oder eine Kanu-Tour durch Norddeutschland. Auch da musst du flexibel sein und alles dabei haben.

Werte wie Flexibilität und Freiheit sind es auch, die viele Menschen am Caravaning faszinieren. Was begeistert Dich daran?

Ja, auch genau diese Punkte. Die Spontanität. Die Möglichkeiten. Aber mindestens genauso spannend finde ich den technischen Aspekt am Caravaning. Wie schaffen wir es, maximale Funktionalität auf minimalem Raum unterzubringen – und das Ganze dann auch noch wohnlich zu machen? Da bin ich immer wieder erstaunt, welche Lösungen unsere Konstrukteure präsentieren, um ein Fahrzeug wirklich wie ein Zuhause für unterwegs zu machen, wie einen Kokon, der perfekt passt.

Und dann hat man auch noch Platz im WEINSBERG. Ich bin zum Beispiel leidenschaftlicher Boogieboarder. Das sind diese etwas kleineren Surfbretter, auf denen man bäuchlings liegt und durch die Wellen gleitet. Und auch wenn die Boards kleiner sind als Surfbretter, brauchen sie viel Platz im Fahrzeug. Die Heckgarage ist der perfekte Platz dafür. Jetzt habe ich mir aber vorgenommen, eine Tour zu machen, von Amsterdam bis Tarifa, einmal entlang der kompletten Westküste Europas in Richtung Süden. Da wird’s mit dem Rucksack alleine schwierig. Also: Alles in den WEINSBERG. Und siehe da: Es passt! Das finde ich einfach stark!

Was bedeutet die Marke WEINSBERG für Dich?

Mit WEINSBERG verbinde ich vor allem Emotionalität und Familiarität. Wir bauen authentische Produkte, die unkompliziert sein sollen und sich voll und ganz dem Urlaub verschreiben. Das sieht man schon in unserer Bildsprache – und natürlich auch am Design der Fahrzeuge selbst. Alles ist jünger, leichter und für perfekte Nutzbarkeit gebaut. Und ich finde, das spürt man auch, wenn man hier durch die Halle guckt. Viele Familien, viele junge Paare. Genau die sollen sich bei uns wohlfühlen.

Apropos Messehalle: Ist das dein erster Caravan Salon? Wie ist dein Eindruck von der Messe bisher?

Ja, ich bin zum ersten Mal auf dem Caravan Salon. Und ich bin extrem beeindruckt von der Größe, von der Vielfalt der Menschen hier und von der schieren Menge an Fahrzeugen. Ganz besonders gelungen finde ich aber unsere Inszenierung. Die Wertigkeit der Fahrzeuge kommt extrem gut zur Geltung, obwohl jedes Modell ständig begehbar ist. Da machen die Damen und Herren in der Abteilung wirklich einen fantastischen Job!

Ist die Atmosphäre auf dem Caravan Salon eine andere als auf den großen Automobilmessen?

Definitiv. Auf den großen Automobilmessen steht die Technologie im Vordergrund. Das ist natürlich eine hochspannende Thematik, die auch wir immer wieder aufgreifen und zeigen – etwa bei Themen wie dem Aufstelldach oder den neuen Chassis. Aber eigentlich geht es beim Caravan Salon um etwas anderes. Um Freiheit. Um Urlaub. Für viele ist das hier der erste Schritt hin zum Caravaning – und der ist gerade in Zeiten wie diesen so schön und beruhigend. Es ist wie eine kleine Insel hier. Und das finde ich sehr beeindruckend.

Welches sind Deine persönlichen Highlights bei WEINSBERG auf dem Caravan Salon?

Besonders gut gefällt mir der neue EDITION [PEPPER] auf MB mit der OWN-Line. Ein wirklich sehr, sehr gelungenes Optik-Upgrade. Da freue ich mich schon, den live auf der Straße zu sehen.

Und der neue X-Cursion Van hat mich auch schwer beeindruckt, vor allem das neue Flex-Bad. Auf die Idee mit der absenkbaren Dusche musst du erstmal kommen – und dann brauchst du auch noch das Know-how, das umzusetzen. Für mich ist das ein echtes WEINSBERG Statement.

Welches WEINSBERG Modell wäre Dein persönlicher Favorit für den nächsten Urlaub – und wo würdest Du damit hinfahren?

Da fällt mir sofort die neue Studie des CaraBus auf Ford mit dem Aufstelldach ein. Der Camper Van ist kompakt, sieht cool aus – und das Aufstelldach mit dem Bett und dem Insektennetz ist ein genialer Schlafplatz. Du schläfst fast in der Natur, fast unter freiem Himmel. Da kommen meine Erinnerungen ans Zelten wieder hoch! (lacht)

Und wohin? Ja, da müsste ich mit meiner Frau verhandeln. Für mich wäre es ja die Tour an der Westküste Europas. Meine Frau zieht es aber eher nach Südfrankreich. Ich bin optimistisch, dass wir uns da einigen können.

Da drücken wir die Daumen! Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft bei WEINSBERG!